Kontraste e.V. – Kunst- und Kulturprojekte in Zwickau
     
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Kontraste e.V. –  KUNSTPROJEKTE IN ZWICKAU
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Die Satzung

Kontraste e.V. –  KUNSTPROJEKTE IN ZWICKAU § 1 Name, Sitz, Eintragung, Geschäftsjahr
1. Der Verein trägt den Namen - KONTRASTE e.V.
2. Er hat seinen Sitz in Zwickau.
3. Er soll im Vereinsregister beim Amtsgericht Zwickau eingetragen werden.
4. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
§ 2 Vereinszweck, Mittelverwendung und Aufgaben
1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige bzw. mildtätige Wohlfahrtszwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung der Bundesrepublik Deutschland (§ 52 ff. AO) in der jeweils endgültigen Fassung.
2. Zweck des Vereins ist:
- die Förderung und Unterstützung des künstlerischen Potentials Jugendlicher als soziale Integration und zur Förderung der Kommunikationsfähigkeit, Flexibilität und des Selbstbewusstseins als soziale Kompetenz, die für eine langfristige Lebens-perspektive innerhalb der Gesellschaft notwendig ist;
- Förderung der Bildung und Erziehung sowie der Kunst und Kultur
- Förderung und Entwicklung sinnvoller Infrastrukturen zwischen freien und öffentlichen Trägern der Jugendhilfe, die dem Anliegen ganzheitlicher Präventionsarbeit im Bereich der Suchtprävention sowie ebenso der Schadensbegrenzung und Prävention im Bereich des unerlaubten Graffiti-Sprühens gerecht wird;
- Förderung von Selbstorganisationspotentialen, die im Hinblick auf spätere Berufsziele, Jugendliche für ihre weitere zukunftsfördernde Entwicklung als Wegweiser dienen soll;
- Förderung junger Talente im Bereich der bildenden Kunst und im Multimediabereich;
- Befähigung junger Menschen, Kritikfähigkeit, Entscheidungsfähigkeiten sowie eigenverantwortliches Handeln zu ent-wickeln.
3. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch:
- überregionale Städtevernetzung insbesondere auf dem Gebiet der Graffitikunst;
- Einrichtung eines flexiblen Ausstellungsbereiches für alternative Jugendkunst zur Präsentation von Werken junger talen-tierter Künstler;
- Schaffung von kostengünstigen Übernachtungsplätzen für junge Künstler aus anderen Städten und zur Intensivierung des Erfahrungsaustausches;
- Bildung einer Anlaufstelle für Graffitisprüher (legal und illegal) als Hilfe und Unterstützung in ihren Heimatstädten durch Kontaktvermittlung zu Behörden oder in andere Träger der freien Jugendhilfe;
- weiterer Ausbau der Akzeptanz und Toleranz von Graffiti in der Bevölkerung;
- Suche nach legalen Wänden für Graffiti in Zwickau und anderen Städten;
- Vermittlung von Auftragsarbeiten an junge Künstler;
- Mitwirkung in Koordinationsgruppen, Fachgremien und Dachverbänden, die sich dem Anliegen des Vereins widmen;
- Hilfe nach Straftaten (Täter/Opferausgleich) sowie die Möglichkeit der Ableistung von Arbeitsstunden;
- Förderung eines multikulturellen Austausches unter Vorbildwirkung in der Graffitiszene;
- Diskussionsrunden und Projektarbeit mit Schulklassen und in Zusammenarbeit mit Schulen der Region;
- Organisierung und Mitgestaltung von Jugendevents;
- Erstellen von Plakaten und Flyern sowie Dokumentationen durch Jugendliche, die sich im Bereich der Medien profilieren möchten;
- Einrichten eines Tonstudios zur Nutzung von Vereinsmitgliedern.
4. Der Verein hat das Recht, zur Verwirklichung seiner satzungsgemäßen Zwecke Zweckbetriebe zu gründen und sich an satzungsgemäßen gemeinnützigen Vorhaben, Unternehmen und Organisationen zu beteiligen.
§ 3 Selbstlosigkeit
1. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
2. Mittel des Vereins dürfen nur und ausschließlich für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder des Vereins dürfen in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins erhalten.
3. Die Mitglieder dürfen bei ihrem Ausscheiden aus dem Verein oder bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins keine Anteile vom Vereinsvermögen erhalten.
4. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
§ 4 Mitgliedschaft
1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche oder juristische Person werden, die seine Ziele und Zweckbestimmung unterstützt.
2. Über den Antrag auf Aufnahme in den Verein entscheidet der Vorstand mit einfacher Mehrheit. Die Aufnahme ist jederzeit durch einen formlosen schriftlichen Antrag beim Vorstandsvorsitzenden möglich.
3. Der Austritt eines Mitgliedes aus dem Verein ist zum Ende des Geschäftsjahres möglich. Er erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand unter Einhaltung einer Frist von vier Wochen.
4. Wenn ein Mitglied schuldhaft gegen die Ziele und Interessen des Vereins in schwerer Weise verstößt, das Ansehen des Vereins schädigt oder durch Inaktivität dessen Autorität und Zielsetzung bewusst untergräbt, kann es auf Beschluss des Vorstandes ausgeschlossen werden. Dem Betroffenen Mitglied muss vor der Beschlussfassung Gelegenheit zur Recht-fertigung bzw. einer Stellungnahme gegeben werden.
5. Gegen den Beschluss auf Ausschluss kann innerhalb einer Frist von zwei Monaten nach Eingang der schriftlichen Information Widerspruch eingelegt werden, über den die nächste Mitgliederversammlung entscheidet.
§ 5 Beiträge
Die Mitglieder des Vereins zahlen einen Mitgliedsbeitrag. Die Beiträge werden als Jahresbeitrag jeweils bis zum Ende des ersten Quartals des Geschäftsjahres entrichtet. Die Höhe der Beiträge legt die Mitgliederversammlung fest.
§ 6 Organe des Vereins
Organe des Vereins sind:
- die Mitgliederversammlung;
- der Vorstand;
- der Geschäftsführer.
§ 7 Die Mitgliederversammlung
1. Die Mitgliederversammlung ist einmal jährlich einzuberufen.
2. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn es das Vereinsinteresse erfordert oder wenn die Einberufung von mindestens 35 Prozent der Vereinsmitglieder schriftlich und unter Angabe des Zwecks und der Gründe verlangt wird.
3. Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt schriftlich durch den Vorsitzenden des Vereins unter Wahrung einer Einladungsfrist von mindestens vier Wochen bei gleichzeitiger Bekanntgabe der Tagesordnung. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Es gilt das Datum des Poststempels.
4. Die Mitgliederversammlung als das oberste beschlussfassende Vereinsorgan ist grundsätzlich für alle Aufgaben zuständig, sofern gemäß dieser Satzung keine andere Zuständigkeit bestimmt wird. Die Mitgliederversammlung nimmt den Jahresbericht über die Tätigkeit des Vorstandes und den Jahresfinanzbericht entgegen und entscheidet darüber durch Beschluss mit einfacher Mehrheit.
Sie wählt zwei Rechnungsprüfer, die weder dem Vorstand noch einem vom Vorstand berufenen Gremium des Vereins angehören dürfen, noch in einem hauptamtlichen Arbeitsverhältnis zum Verein stehen dürfen bzw. eine Wirtschaft-prüfungsinstitution, um die ??? einschließlich des Jahresberichts und des Jahresfinanzberichts zu prüfen und die Mitglieder-versammlung über das Ergebnis zu unterrichten.
Die Mitgliederversammlung entscheidet über:
- die Entlastung des Vorstandes;
- die Wahl und die Abberufung der Mitglieder des Vorstandes, welche auf den Einladungen zur Mitgliederversammlung vorher schriftlich angekündigt werden muss;
- den jährlichen Finanzplan des Vereins, der dem Vorstand vorgelegt wird;
- Satzungsänderungen;
- die Auflösung des Vereins.
5. Jede satzungsgemäße einberufene Mitgliederversammlung wird als beschlussfähig anerkannt, ohne dass Rücksicht auf die Zahl der erschienen Vereinsmitglieder genommen wird. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Das Stimmrecht ist nicht übertragbar.
6. Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.
7. Berechtigt zur Einbringung von Anträgen an die Mitgliederversammlung sind:
a) der Vorstand;
b) die Mitglieder des Vereins.
§ 8 Vorstand
1. Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, dem zweiten Vorsitzenden und zwei weiteren Vorstandsmitgliedern (Schriftführer und Kassenwart). Der Geschäftsführer der Geschäftsstelle des Vereins gehört dem Vorstand mit beratender Stimme an.
2. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der Vorsitzende, der zweite Vorsitzende sowie zwei weitere Vorstandsmitglieder. Jeder ist allein vertretungsberechtigt. Im Innenverhältnis wird bestimmt, dass der zweite Vorsitzende nur bei Verhinderung des Vorsitzenden und die beiden weiteren Vorstandsmitglieder nur bei Verhinderung des Vorsitzenden sowie des zweiten Vorsitzenden zur Vertretung des Vereines berechtigt sind.
3. Der Vorstand richtet zur Erledigung der laufenden Verwaltungsaufgaben eine Geschäftsstelle unter Leitung eines Geschäftsführers ein, dessen Stellung und Aufgaben in einem Geschäftsführervertrag festgelegt werden. Die Bestellung des Geschäftsführers erfolgt durch den Vorstand und ist in der Mitgliederversammlung bekannt zu geben.
4. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt, wobei der Vorsitzende in einem besonderen Wahlgang bestimmt wird. Die Wiederwahl der Vorstandsmitglieder ist möglich. Die gewählten Vorstandsmitglieder bleiben nach Abschluss ihrer Amtsperiode so lange im Amt, bis ihre Nachfolger gewählt wurden.
5. Der Vorstand leitet die Vereinsarbeit zwischen den Mitgliederversammlungen. Er ist für die Lösung aller Aufgaben verantwortlich, die sich aus der Satzung und den Beschlüssen der Mitgliederversammlung ergeben.
Er hat insbesondere folgende Aufgaben:
- Einberufung und Vorbereitung der Mitgliederversammlungen;
- Werbung und Aufnahme neuer Mitglieder;
- Ausarbeitung des Jahresberichts; Prüfung des Jahresfinanzberichts und des Entwurfs des Finanzplanes für das jeweils folgende Geschäftsjahr;
- Beschluss und Bestätigung von Maßnahmen zur Förderung und Fortbildung der Mitglieder;
- Bestellung des Geschäftsführers;
- Bestätigung der Geschäftsordnung der Geschäftsstelle;
- Bestätigung von Personalentscheidungen;
- Beschluss über Gründung von Zweckbetrieben entsprechend § 2 Pkt. 4. dieser Satzung.
6. Die Vorstandssitzungen finden in der Regel einmal pro Monat, mindestens jedoch achtmal pro Jahr statt. Die Einladung erfolgt durch den Vorsitzenden bzw. durch ein vom Vorsitzenden beauftragtes Vorstandsmitglied in Abstimmung mit dem Geschäftsführer.
§ 9 Satzungsänderung
1. Für Satzungsänderungen ist eine ¾-Mehrheit der erschienen Vereinsmitglieder erforderlich.
Über Satzungsänderungen kann in der Mitgliederversammlung nur abgestimmt werden, wenn auf diesen Tagungsordnungspunkt bereits in der Einladung zur Mitgliederversammlung hingewiesen wurde und dieser Einladung sowohl der bisherige als auch der vorgesehene neue Satzungstext beigefügt wurde.
2. Satzungsänderungen, die von Aufsichts-, Gerichts- oder Finanzbehörden aus formalen Gründen verlangt werden, kann der Vorstand von sich aus vornehmen. Diese Satzungsänderungen müssen allen Vereinsmitgliedern alsbald schriftlich mitgeteilt werden.
§ 10 Beurkundung von Beschlüssen
Die in Mitgliederversammlungen und Vorstandssitzungen gefassten Beschlüsse sind schriftlich niederzulegen und vom jeweiligen Versammlungsleiter und dem Protokollführer der Sitzung zu unterzeichnen.

§ 11 Auflösung des Vereins und Vereinsvermögen
1. Für den Beschluss, den Verein aufzulösen, ist eine ¾-Mehrheit der in der Mitgliederversammlung anwesenden Mitglieder des Vereins erforderlich. Der Beschluss kann nur nach rechtzeitiger Ankündigung in der Einladung zur Mitgliederversammlung gefasst werden.
2. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall des steuerbegünstigten Zweckes fällt das Vermögen des Vereins an den Verein für Jugendgerichts- und Bewährungshilfe Zwickau e.V., der es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige bzw. mildtätige Zwecke zu verwenden hat.

gez. Petra Küster
Kontraste e.V.

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